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Allgemeine Studienberatung
Telefon: (0345) 55 -21308, -21306, -21322
Telefax: (0345) 55 -27052
ssc@uni-halle.de
Sitz: Studierenden-Service-Center (SSC)
Universitätsplatz 11
Löwengebäude
06108 Halle (Saale)
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Verhaltensgestörtenpädagogik (Lehramt an Förderschulen) (Staatsexamen)
Allgemeine Informationen
Name des Studienfachs: Verhaltensgestörtenpädagogik
Abschluss: Staatsexamen (St.-Ex.), Lehramt an Förderschulen (Staatsexamen)
Umfang: 40 LP
Regelstudienzeit: 9 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Studiengebühren: keine
Zugang: zulassungsbeschränkt, Uni-NC
Studieren ohne Abitur: Nein
Spezifische Zugangsvoraussetzungen: Nein
Fakultät: Zentrum für Lehrerbildung
Institut: Institut für Rehabilitationspädagogik
Das Lehramt an Förderschulen
Die Ausbildung zur Lehrerin/ zum Lehrer an Förderschulen erfolgt in zwei Phasen: ein Studium, das mit der Ersten Staatsprüfung abschließt; dann folgt das Referendariat mit der Zweiten Staatsprüfung. Ab dem Wintersemester 2007/2008 ist das Lehramtsstudium an der Universität Halle grundlegend geändert und komplett auf die Modularisierung umgestellt. Dabei wird der Abschluss des Ersten Staatsexamens beibehalten.
Studienabschluss
Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an Förderschulen
Fächerkombinationen
Für das Lehramt an Förderschulen können folgende Kombinationen von zwei förderpädagogischen Fachrichtungen studiert werden:
- Geistigbehindertenpädagogik - Körperbehindertenpädagogik
- Geistigbehindertenpädagogik - Verhaltensgestörtenpädagogik
- Lernbehindertenpädagogik - Sprachbehindertenpädagogik
- Lernbehindertenpädagogik - Verhaltensgestörtenpädagogik
- Sprachbehindertenpädagogik - Körperbehindertenpädagogik
Außerdem müssen Sie sich für das Studium eines Sekundarschulfaches oder zweier Grundschulfächer entscheiden.
Folgende Sekundarschulfächer können gewählt werden:
Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Kunsterziehung, Ethik, Evangelische Religion, Französisch, Geographie, Geschichte, Katholische Religion, Mathematik, Musik, Physik, Russisch, Sozialkunde, Sport
- In den Fächern Kunsterziehung, Musik und Sport muss vor dem Studium eine Eignungsprüfung absolviert werden.
- Kunsterziehung ist ein Studienfach an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein/ Informationen über das Studium und die Eignungsprüfung erhalten Sie bei der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein, Neuwerk 7, Tel. (03 45) 7 75 15 32, -30.
- Die fachwissenschaftliche und fachdidaktische Ausbildung des Sekundarschulfaches wird am jeweiligen Institut absolviert.
Bei der Wahl der zwei Grundschulfächer sollten Sie beachten:
- eines der beiden Fächer muss Deutsch oder Mathematik sein
- Das zweite Fach kann aus den folgenden Fächern ausgewählt werden: Englisch, Ethik, Evangelische Religion, Gestalten, Sachunterricht, Katholische Religion, Musik, Sport
- Die fachwissenschaftliche Ausbildung der Grundschulfächer findet in den meisten Fällen am jeweiligen Fachinstitut statt, die fachdidaktische Ausbildung am Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik.
Bewerbung
Der Studiengang Lehramt an Förderschulen unterliegt derzeit einer universitätsinternen Zulassungsbeschränkung, (NC).
Über die endgültigen Festlegungen zu Zulassungsbeschränkungen (NC) zum jeweiligen Wintersemester und die Details der Bewerbung bzw. Einschreibung informieren Sie sich bitte ab April im Internet unter den Seiten des Immatrikulationsamts.
Beachten Sie bitte nebenstehende Links im grünen Feld.
Studienvoraussetzungen
- die allgemeine Hochschulreife
- Nachweis von Eignungsprüfungen bei Wahl eines der Sekundarschulfächer Kunsterziehung, Musik und Sport;
- Neu im Wintersemester 2013/14: Nachweis von Eignungsprüfungen bei Wahl eines der Grundschulfächer Gestalten, Musik und Sport;
- fachspezifische Zugangsvoraussetzungen für die Sekundarschulfächer Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch sowie für das Grundschulfach Englisch
- Zu den fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen gibt es Detailinformtionen unter folgendem Link.
Da die Stimme der Lehrer/innen im Beruf stark belastet wird, sollten Sie sicher sein, dass Sie die organischen Voraussetzungen für einen Sprechberuf erfüllen. Deshalb wird ein phoniatrisches Gutachten empfohlen.
Studienbeginn
jeweils im Wintersemester
Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit für das Lehramtsstudium an Förderschulen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beträgt 9 Semester. Ausnahmen bilden die Fächer Kunstziehung und Musik der Sekundarschule (10 Semester).
Modularisierung des Studiums
Die Lehramtsstudiengänge werden in Form von Modulen angeboten. Ein Modul besteht aus mehreren Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminaren, Übungen, Praktika etc.), die eine thematische Einheit bilden, zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt sind, klar definierte Anforderungen haben und nach Bestehen aller Modulprüfungen/ Modulteilprüfungen die Vergabe von Leistungspunkten (LP) vorsehen. Modulprüfungen finden studienbegleitend statt, bestimmte Module fließen mit einer Gewichtung von insgesamt 70% in die jeweilige Fachnote des Ersten Staatsexamens ein.
Leistungspunkte (LP)/ ECTS
ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) ist ein Leistungspunktesystem zur Anrechnung von Studienleistungen, um diese einheitlich zu bewerten. Leistungspunkte geben den gesamten Lernaufwand der Studierenden wieder und umfassen somit den Zeitaufwand für den unmittelbaren Präsenz-Unterricht, für die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes und den Prüfungsaufwand.Das Studium für das Lehramt an Förderschulen umfasst eine Gesamtanzahl von 270 Leistungspunkten, bei der Wahl der Sekundarschulfächer Kunsterziehung oder Musik 300 LP..
Aufbau des Studiums
| Bildungswissenschaften - 30 LP (Pädagogik und Psychologie) |
| Allgemeine Rehabilitations- und Integrationspädagogik - 20 LP Rehabilitationspädagogische Psychologie - 15 LP |
| Rehabilitationspädagogische Fachrichtung I - 40 LP |
| Rehabilitationspädagogische Fachrichtung II - 40 LP |
| Zwei Grundschulfächer - 45 + 35 LP (Fachwissenschaft und Fachdidaktik) oder Ein Sekundarschulfach - 80 LP (Fachwissenschaft und Fachdidaktik) |
| Schulpraktika - 15 LP |
| Schlüsselqualifikationsmodul für Lehrer/innen: Kommunikations- und Medienpraxis - 5 LP |
| Wissenschaftliche Hausarbeit - 15 LP |
| Abschlussprüfung - 10 LP |
Studieninhalt und entsprechende Module
Den Inhalt des Studiums der Fachrichtung Verhaltensgestörtenpädagogik finden Sie auf den Internetseiten des Zentrums für Lehrerbildung.
Bildungswissenschaften (insgesamt 30 LP):
- Pädagogik (15 LP):
- Modul I: Einführung in die Grundlagen von Pädagogik und Unterricht (10 LP)
- Modul III: Schulgeschichte und Schulgestaltung (5 LP)
- Psychologie (15 LP)Modul I: Grundlagen der Pädagogischen Psychologie (5 LP): Modul II: Pädagogische Psychologie in Kompetenzbereichen (10 LP)
Allgemeine Rehabilitations- und Integrationspädagogik (insgesamt 20 LP):
- Einführung in die Allgemeine Rehabilitations- und Integrationspädagogik (10 LP)
- Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Behinderung (5 LP)
- Pädagogik mit heterogenen Lerngruppen (5LP)
Rehabilitationspädagogische Psychologie (insgesamt 15 LP):
- Diagnosegeleitete Förderplanung (10 LP)
- Psychologische Grundlagen der Entstehung und Bewältigung von Behinderung (5 LP)
Zwei rehabilitationspädagogische Fachrichtungen (je 40 LP):
Die Ausbildung der rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen erfolgt am Institut für Rehabilitationspädagogik. Dabei werden vier Pflichtmodule fachrichtungsübergreifend absolviert.
Praktika
Schulpraktika gliedern sich in
- ein zweiwöchiges Orientierungspraktikum innerhalb des Moduls I: Einführung in die Grundlagen von Pädagogik im Rahmen der Bildungswissenschaften
- schulpraktische Übungen in den rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen und dem Unterrichtsfach der Sekundarschule im Rahmen der Fachdidaktik
- zwei Schulpraktika in den rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen und ein förderdiagnostisches Praktikum mit einem Studienumfang von 15 LP
- ein Sozialpraktikum
- ein förderdiagnostisches Praktikum
Schlüsselqualifikationsmodul für Lehrer/innen
Im Mittelpunkt stehen der Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Entwicklung einer physiologischen (störungsfreien und belastungsfähigen) Sprechstimme und zur Bewältigung von kommunikativ-rhetorischen Anforderungen sowie der Erwerb der Kompetenzen, Lern- und Leistungspotenziale in heterogenen Gruppen erkennen und ihre Nutzung reflektieren zu können und theoretische und praktische Lösungsansätze bei der Arbeit mit heterogenen Gruppen herauszuarbeiten.
Erste Staatsprüfung
Die Staatsprüfung besteht aus folgenden Prüfungsteilen:
- der wissenschaftlichen Hausarbeit
- je einer schriftlichen Abschlussprüfung in beiden studierten rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen
- je einer mündlichen Abschlussprüfung in Rehabilitationspädagogik und Rehabilitationspädagogische Psychologie
- je einer schriftlichen Abschlussprüfung im Unterrichtsfach I der Grundschule oder einer schriftlichen Abschlussprüfung im Unterrichtsfach der Sekundarschule.
Referendariat
Nach dem ersten Staatsexamen ist ein Referendariat abzuleisten, das grundsätzlich auch in anderen Bundesländern durchgeführt werden kann. Anfragen für die Bewerbung sind an das jeweilige Kultusministerium des aufzunehmenden Landes zu richten.
Kombinationsmöglichkeiten für das Fach …
kann kombiniert werden mit:
Kontakt:
Fachstudienberater
Bitte wenden Sie sich mit Fragen zu Einzelheiten des Studieninhalts und -ablaufs sowie zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen direkt an die Fachstudienberatung des Institutes.
Kontakt
Dr. Annett Thiele
Institut für Rehabilitationspädagogik
Franckeplatz 1 (Franckesche Stiftungen) Haus 31
Raum 139
06110 Halle (Saale)
Telefon: (0345) 5523751/7
annett.thiele@paedagogik.uni-halle.de
Sprechzeiten:
Mi 13:00-14:00 Uhr
nach Vereinbarung
Postanschrift:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Rehabilitationspädagogik
06099 Halle (Saale)
Zuständiges Prüfungsamt
Kontakt
Dr. Marie-Theres Müller
Zentrum für Lehrerbildung
Barfüßer Str. 17, 1. Etage
06108 Halle (Saale)
Telefon: (0345) 5521717
Sprechzeiten:
Mo 10:00 – 12:00 Uhr
Di 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr
Donnerstags 10:00 – 12:00 Uhr
Freitags 10:00 – 12:00 Uhr
Information des Career Centers
Das Career Center der Uni Halle bietet für diese Fachrichtung zur Zeit:
Studenten-/ Nebenjobs,
Praktika,
Abschlussarbeiten,
Berufseinstiege und
Referendariate/ Traineeships an.
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Es gibt immer wieder Neuigkeiten in Halle: zu den Studiengängen, zur Uni und zur Stadt. Unsere Studienbotschafter – 18 Studentinnen und Studenten verschiedener Fachrichtungen – informieren zu diesen Themen auf ihrer Webseite www.ich-will-wissen.de. Wenn Sie hier Ihre E-Mail-Adresse eintragen, bekommen Sie per E-Mail eine Einladung, sich auf www.ich-will-wissen.de zu registrieren. Wenn Sie sich registrieren, erhalten Sie einen persönlichen Bereich, in dem ausschließlich die für Ihr Studieninteresse zutreffenden Informationen zusammengestellt werden.
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